Ich brauchte zwei, vielleicht drei Türstopper, wollte aber keine gewöhnlichen Keile. Beim Durchsehen alter Fotos meiner Katze Lucy kam mir die Idee.
Die Geschichte dahinter
Lucy hatte ich irgendwann beigebracht, Zimmertüren zu öffnen. Ein Fehler, wie ich schnell feststellen musste. Wenn ich in meinem damaligen Kinderzimmer meine Ruhe haben wollte, öffnete sie einfach selbst die Tür und spazierte herein wie eine stolze Prinzessin. Mit Vorliebe legte sie sich direkt vor meiner Nase auf den Schreibtisch und verlangte ihre Streicheleinheiten. Einen Schlüssel zum Abschließen hatte ich nicht. Es waren endlose Kämpfe, und gewonnen hat jedes Mal sie. Mein Herz schlägt eben für Tiere.
Lucy war ein kleiner Teufel: hinterhältig, frech und unglaublich lustig. Sie lebte vom 9. Februar 2007 bis zum 14. Dezember 2019.
Die Tür zu meinem Herzen bleibt für Lucy für immer offen.
Material und Funktion
Der erste Prototyp entstand aus massiver Eiche. Dabei zeigte sich jedoch, dass einige Stellen der Katzenform so filigran sind, dass sie zu Schwachstellen werden und leicht brechen können. Deshalb fertige ich den Türstopper inzwischen aus 18 mm starkem Birke-Multiplex. Durch die kreuzweise verleimten Schichten bleibt er auch an den feinen Stellen stabil.
Der Türstopper ist 20 cm lang und 14 cm hoch. Am Keil ist eine Nut eingefräst, in die ein Gummistreifen eingeklebt ist. So haftet er auch auf glatten Böden wie Parkett zuverlässig.
So entstand das erste Modell meiner Türstopper. Inzwischen ist ein zweites Motiv dazugekommen: ein Dackel. Weitere sind bereits in Arbeit, darunter ein T-Rex, ein Drache, ein Eichhörnchen und eine zweite Katze, diesmal liegend.